Familie Wollenberger

Rebekka und Moritz Wollenberger führten eine Metzgerei. Nach dem Tod ihres Mannes 1934 lebte die kinderlose Rebekka einige Zeit allein in dem Haus.

Schon zu Lebzeiten von Moritz Wollenberger verlor das Ehepaarinfolge des Judenboykotts sein Einkommen. Wie viele andere Juden hatte Moritz Wollenberger im Ersten Weltkrieg als Soldat gekämpft. Deshalb schrieb der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten an den Bürgermeister von Bork und bat um Unterstützung des Ehepaars.

Reichsbund jüdischer Frontsoldaten

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Als Moritz Wollenberger 1934 starb, erwiesen ihm viele Borker die letzte Ehre; dafür wurden sie von den Nationalsozialisten heftig kritisiert.

Rebekka Wollenberger war in der Nachbarschaft bekannt, sie buk zum Pessachfest Mazzen für alle Nachbarskinder. 1942 d man sie nach Minsk deportiert, wo sie starb.

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Ehepaar Stern
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Die Synagoge
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Bildquellen

Scheiben des Reichsbunds jüdischer Frontsoldaten an Bürgermeister der Gemeinde zu Bork
Stadtarchiv Selm AB-3, 564